Alte Liebe rostet nicht ...

Nachdem auch unser dritter Sohn seit Herbst 2009 seine Grundschulzeit an der Goethe-Schule beendet hatte, beschränkten sich die Kontakte auf zufällige Begegnungen mit Mitgliedern des Schulkollegiums. Bis zum Herbst 2010: Die Schulleitung hat unserem Sohn Fabian und mir die Gestaltung einer neuen Schul-Homepage anvertraut. Hierüber freue ich mich sehr. Heute läuft die neue Page in der Jimdo-Pro-Version unter der gewohnten Adresse www.goetheschule-rheinfelden.de.

Goethe-Schule Rheinfelden - 8 aktive Jahre als Elternbeirätin

GoetheFix - Meine kleine Schulzeitung

Im Herbst 2001 wurde unser ältester Sohn an der Grund- und Hauptschule Goethe-Schule in Rheinfelden eingeschult. Bereits von Anfang an übernahm ich ganz begeistert das Mandat als Elternbeirätin, bereits im zweiten Jahr wurde ich Stellvertretende Vorsitzende der Elternschaft der Schule (inkl. Schriftführung) und zugleich Schriftführerin im Stadteltern-Beirat. Nicht, dass mich irgendetwas hierfür besonders prädestiniert hätte - nein ganz profan: Man bekommt diese Mandate, weil es sonst niemand machen möchte. Traurig aber wahr. Ich selbst engagierte mich aus echtem Interesse und aufrichtiger Begeisterung und wahrscheinlich auch deshalb, weil ich eine verhinderte Lehrerin bin. Ein schamloses Motiv!

 

Nun denn: Im März 2003 erschien das erste GoetheFix - meine kleine Schulzeitung. Die Intention war denkbar einfach: Die vielen Vorgänge an der Schule den Menschen, die mit dieser Schule zu tun haben, informativ und zugleich unterhaltsam nahe bringen. Die Lehrer lieferten die Infos, Fotos etc., ich entwarf das Layout, brachte die Texte in Form, würzte alles ein wenig mit Cliparts und stimmte das Ergebnis mit der Schulleitung ab. Der Hausmeister fertigte die Kopien und heftete sie zusammen. Die Qualität des fertigen GoetheFix ist insgesamt natürlich von einfachster Art. Aber es hat seinen Zweck erfüllt und Spaß gemacht!

 

Der unten stehende Download enthält die Ausgabe 6, allerdings in einer Fast-Fertig-Version, d. h. an einigen Stellen noch unvollständig und mit Kommentaren für die damalige Rektorin versehen. 

GoetheFix - Ausgabe 6
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Flyer zum Schulfest am 11. Juli 2009

Kurz vor dem Schulfest wurde im Orga-Team der Schule, dem ich als (mittlerweile) 1. Vorsitzende des Elternbeirates angehörte, beschlossen, eine richtig schöne Einladung zum Schulfest zu bewerkstelligen. Eine Lehrerin hatte viele gute Ideen, die sie gleich flink skizzierte, und ich bot mich an, diese in die Tat umzusetzen. Es entstand dieser charmante Flyer, der die Funktion hatte, zugleich Einladung für ausgewählte Personen als auch Werbeträger auf breiter Front zu sein. Nach meinen Erfahrungen mit der Produktion eines Flyers für das Jubiläum des SC Rheinfelden 03 war dies hier in der Tat ein Kinderspiel. Es war mir eine besondere Freude, mich auf diese Weise von "meiner" Goethe-Schule nach 8 aktiven Jahren zu verabschieden.

 

Das Schulfest war ein voller Erfolg: Die Eltern am Grill, am Hotdog-Stand und am Kuchenbuffet wurden zeitweise regelrecht überrannt und in der Kasse des Elternbeirats blieb einiges haften. Dieses Geld wird zukünftig gezielten Aktionen zu gute kommen. Klassenziel erreicht!

Einladung und Lageplan zum Schulfest an der Goethe-Schule anlässlich der Projekttage
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Neue Schullandschaft Rheinfelden

Zugegeben: Schullandschaft ist schon ein merkwürdiges Wort. Aber gebräuchlich, also nicht meckern. Im Zuge der Umstrukturierung der Schullandschaft in Rheinfelden wird die Goethe-Schule ab dem Schuljahr 2010/11 zur reinen Grundschule, ergänzt um einige Spezialklassen (Grundschulförderklasse, Care-Klasse), die sie aber schon immer beherbergt hat. Die Grundschulklassen der zweiten großen Stadtschule Schiller-Schule – ebenfalls bis dato Grund- und Hauptschule – werden an die Goethe-Schule verlegt, im Gegenzug wandern die Hauptschulzüge der Goethe-Schule zur Schiller-Schule. Nun, dann bleibt jedenfalls alles bei den großen Dichtern und Denkern ...

 

Ich persönlich finde es ein wenig schade, dass die Einheit aus Grund- und Hauptschule aufgelöst wird, zumindest in Rheinfelden. Andernorts gibt es sicherlich Umstände, die dazu zwingen, das angestammte Konzept beizubehalten. Unseren Kindern hat es bestimmt nicht geschadet, eine Schule zu besuchen, die auch ältere Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Im Gegenteil! Und die Schule hat immer wieder Projekte ins Leben gerufen, bei denen Groß und Klein zusammen arbeiten konnten. Bleibt nur zu hoffen, dass der Schiller-Schule eine Art "Ghettoisierung" von Hauptschülern erspart bleibt und dass parallel dazu die neue Werkrealschule Früchte trägt.

 

HBL – Hilfe für Beruf und Leben

Ein ganz besonderer Wunsch ist es, dass Projekte wie HBL (Hilfe für Beruf und Leben) weiter ausgebaut werden, damit den Schülerinnen und Schülern der Hauptschulen bzw. Werkrealschulen rechtzeitig, professionell und zielgerichtet geholfen werden kann, ihren Schulalltag zu meistern und Schulabschluss und Berufseinstieg zu verbessern. Ich hoffe, es bleibt nicht nur bei einem Pilotprojekt …